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28.05.2018 05:35 Alter: 82 days

Festliche Übergabe Europässe an den BBS Soltau


Kürzlich wurden wie jedes Jahr Arbeitszertifikate der Europäischen Union, kurz Europässe, überreicht. Sie werden seit vielen Jahren an Auszubildende, die im Rahmen der  von der Europäischen Kommission geförderten Auslandspraktika ERASMUS+ teilnehmen,  vergeben. Für einige Wochen tauschten die Auszubildenden  ihren Ausbildungsplatz in hiesigen Betrieben mit  einem ausländischen , um berufliche und fachliche Erfahrung zu sammeln. Auch das interkulturelle Wissen sowie die fremdsprachlichen Fertigkeiten   kamen dabei nicht zu kurz.

Durch die Zertifizierung , genannt Mobilitätscharta, kann  pro Jahr eine feste Anzahl von Auszubildenden ein Praktikum in einem der Partnerländer absolvieren. Die finanzielle Unterstützung leistet dabei die EU. Die organisatorische Begleitung übernimmt das EU-team unter der Leitung von Projektkoordinatorin Annette Ruelius-Mangold.

Aufgrund eines Netzwerkes von Partnerschulen in Dänemark,  Estland, Finnland, Frankreich,  Litauen, Niederlanden, Norwegen, Schweden,  Spanien  und der Türkei, bald auch von Island, können Auszubildende in Betriebe der beruflichen Partnereinrichtungen  vermittelt werden.

Sie erledigen dann Aufgaben, die sie in ihrem Ausbildungsbetrieb erworben haben. Mal gleichen sich die Vorgänge, mal lernen die Azubis neue Techniken und Methoden. So etwa stellen in einem Soltauer Betrieb  vier Werkzeugmechaniker  Teile für Maschinen her, in Turcu in Finnland jedoch waren es Stücke für einen russischen Eisbrecher.  Auch unterscheiden sich die Arbeitsrythmen je nach Land. Die Köche in Trondheim konnten sich bei der Frischfischzubereitung „austoben“ und  in ihrer Freizeit Ski und Schlitten fahren, die Kfz-Mechatroniker in Malaga „mussten“ die lange siesta für ein Bad im Meer nutzen. Die Krönung war am Ende die feierliche Übergabe der Europässe  durch einen Politiker des Europäischen Parlamentes, hier Tiemo Wölken und  durch den Generalsekretär der SPD und Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil ..

 Folgende Auszubildende konnten so mithilfe der europäischen Unterstützung ins Ausland reisen:

Estland:  Jan Eberharter und Inken Wedemann,  Groß-und Außenhändler, Hagebau, Linda Livermore, Industriekauffrau, Stadtweke Böhmetal,

Finnland: Pascal Müller, Hendrik Reinsch, Marc Bösch, Hauke Dittmann, Werkzeugmechaniker, alle Röders Tec,

Frankreich:  Aaron Schanz, Inhaber  SE Elektrik, Annalena Engelking, Mats Köther,  Madeleine Skoraszewski, Ronja Vorwerk, Jana Tewes, alle FOE 12,Jenny Lehmann, BGW12

Norwegen: Jaqueline Pfendt, Köchin und Tom Heckel, Koch, Truppenküche Offiziersheim,

Schweden: Lina Mariska Schröder, Groß-und Außenhandelskauffrau, Firma Grube,

Spanien: Antje Ernst, stellvertretende Pflegeleiterin Haus Zuflucht, Ole Burmeister und Christian Brenskott, Kfz-Mechatroniker im Ausbildungszentrum der Bundeswehr, Ole Brenskott, Systemadministrator, PDS Rothenburg.

Nicht auf dem Foto , aber auch Inhaber des Europasses:

Finnland: Mandy Winkelmann und Sabine Hartau, Fachkräfte für Lagerlogistik, Frankreich:  Torben und Hilke Marsetz, Lehrer,  Norwegen:  Jens Stumpf, Fachpraxislehrer, Lutz Behrendt Koordinator, Spanien:Heiner Born, Koordinator, Bernd Schröder, Ausbilder WE-EF,

 Estland Fabian Amtsfeld, IT- BetriebTobschall.

Desweiteren Schulleiterin Gaby Tinnemeier,  Franz-Otto Wiehenstroth, IT-Lehrer und EU-teammitglied, Projektkoordinatorin Annette Ruelius-Mangold sowie vier  Gastpraktikanten aus Spanien und Estland